Altersarmut - ein Thema das uns alle angeht! Die Rente muss zum Leben reichen!

Veröffentlicht am 21.09.2017 in Ortsverein

Auf dem Podium: Christoph Schmid; Dr. Peter Sander und Martin Koch aus Ausgburgd

Martin Koch (gelernter Maurer, Gewerkschafter), ein kompetenter Referent in Rentenfragen, hielt am 13. September 2017 auf Einladung der SPD in Nördlingen einen Vortrag zum Thema.

 

Er legte dar, wie sich die Rente eines Arbeitnehmers errechnet, zum Beispiel:

  • Wenn in jedem Arbeitsjahr - ohne Ausfallzeiten -  45 Versicherungsjahre lang der Durchschnittsverdienst von 37.100 € erreicht wird, erhält der Rentner eine Bruttorente in Höhe von 1.396,35 €, netto 1.246,24 €.
  • Ein Mindestlohnempfänger jedoch erreicht 652,25 € brutto, netto 582,15.

Beide gezeigten Fälle reichen kaum oder nicht zum Leben, besonders wenn Miete bezahlt werden muss.

Die Bundesregierung setzt auf Eigenvorsorge, deren Nutznießer vor allem Versicherungen sind.

 

Es gibt jedoch Lösungen, um das Rentenniveau zu verbessern, zum Beispiel:

  • Herausnahme von Fremdleistungen aus der Rentenkasse - diese sollen aus dem Staatshaushalt finanziert werden.
  • Beteiligung aller Bürger an Rentenbeiträgen, also auch Selbstständige und Beamte.
  • Stetige Entlastung der Arbeitnehmer - stärkere Belastung der Arbeitgeber, nicht wie bisher umgekehrt.

Der Bundestagskandidat Christoph Schmid war ebenfalls anwesend. Er erklärte wesentliche Positionen der SPD zum Thema Rente, um der Altersarmut entgegenwirken. Dabei wurde deutlich, dass die Ziele der SPD den Vorstellungen des Referenten entsprechen, entsprechend dem Motto der SPDZeit für soziale Gerechtigkeit'.

Fazit des Abends:

  • Das Thema Rente beschäftigt alle Bürger.
  • Das derzeitige Rentensystem führt unweigerlich in die Altersarmut.

Eine grundlegende Änderung des Rentensystems ist notwendig

 

SPD

Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.

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