Wahlkampfveranstaltung von Georg Wiedemann im Nördlinger „Schlössle“.

Veröffentlicht am 22.09.2018 in Landespolitik

Georg Wiedemann Landtagskandidat

In seiner Begrüßung stellte SPD-Vorsitzender Thomas Stowasser anhand einiger Beispiele das Thema Gerechtigkeit in den Mittelpunkt. Dieses Thema ist auch Leitlinie im SPD-Wahlprogramm.

Anschließend sprach SPD-Landtagskandidat Georg Wiedemann zu den Besuchern. Einleitend stellte er sich persönlich vor, berichtete über seinen beruflichen Werdegang und ging auf seine Motivation für die Kandidatur ein. In seinem Referat ging er zu Beginn auf das Thema bezahlbares Wohnen ein, betrifft dies doch alle Bürger. Der Freistaat Bayern selbst sollte wieder Wohnungen bauen und den sozialen Wohnbau fördern, so Wiedemann. In der Bildungspolitik bemängelte er den hohen Leistungsdruck an den Grundschulen und den inzwischen hohen Beschäftigungsanteil von befristeten Lehrkräften.  Die kräftige Wirtschaftskraft in Bayern  ist positiv, nur muss diese allen zugutekommen. Aber leider muss man feststellen, dass die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinandergeht. Auch das Gefälle zwischen Stadt und Land bemängelte Kandidat Wiedemann, so sei die Gesundheitsversorgung auf dem Land für die Bürger deutlich schlechter. Seine Sichtweise zu Rente und Pflege führte Wiedemann auf und stellte unisono fest, überall braucht es die Handschrift  der Sozialdemokraten. Abschließend plädierte er für Europa. Schon rein geografisch ist dies nachvollziehbar, Bayern liegt schließlich mitten in Europa.

In der Diskussionsrunde wurde über den aktuellen Planungsstand zum Nördlinger Hallenbad gesprochen. SPD-Stadträtin Rita Ortler stellte fest, dass auch die SPD Fraktion, wie allen anderen Fraktionen, den kürzlich gestellten Zuschussförderantrag unterstützten. Eine damit verbundene Vorfestlegung auf die im Antrag unterstellte Bauvariante muss aber kritisch gesehen werden.

 

 

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