Energiewende - EEG - Erneuerbare Energien Gesetz - Schwerpunkt Biogasanlagen

Veröffentlicht am 28.06.2018 in Wirtschaft

Georg Wiedemann, Dr. Peter Sander, Claudia Müller, Luise Müller, Herbert Woerlein, Thomas Stowasser

SPD-Veranstaltung mit Herbert Woerlein 20.06.2018 in Nördlingen

  1. Der Augsburger SPD Landtagsabgeordnete Herbert Woerlein ist im Landtag in den Ausschüssen für Landwirtschaft und Umweltschutz seit 5 Jahren vertreten und konnte das Thema damit ein kompetent präsentieren. Er startete mit der Historie des EEG seit seinen Anfängen im Jahr 2000 mit seinen Novellierungen in regelmäßigen Abständen - vor allem die Änderungen der Vergütungssätze für eingespeiste Energie. Mit dem EEG 2017 wurde schließlich ein Systemwechsel weg vom Modell der Einspeisevergütung hin zum Ausschreibungsverfahren vollzogen. Für Neuanlagen aber auch für die Weiterführung der 96 im Landkreis Donau-Ries betriebenen Biogasanlagen sind nach Auslauf der 20-jährigen Förderung jetzt ganz andere Voraussetzungen einer Anschlussförderung geschaffen.

Zum Schluss zählte Herbert Woerlein folgende SPD Positionen zum Thema Energie auf:

  • Anstieg der Strompreise sollen für Verbraucher gebremst werden,
  • der Ausbau des Ökostroms muss vorangetrieben werden und
  • das Entstehen von Bürgergenossenschaften und kommunalen Gesellschaften zur Stromerzeugung ist wichtig

In der folgenden regen Diskussionsrunde kamen zur Sprache:

  • das Nichtfunktionieren der Strombörse in Leipzig, häufige Überkapazitäten - Lösungsansatz staatliche Eingriffe oder eine Vorfahrt der erneuerbaren Energien
  • Vorteil der Bioenergie: deren bessere Speicherbarkeit gegenüber anderen Energien, Verteilproblem durch ein verbessertes Leitungsnetz lösen
  • Kritik an der entstandenen Monokultur durch den Maisanbau und insbesondere dessen Behandlung mit Pestiziden oder starken Düngemitteln
  1. Herbert Woerlein: Prinzip der Nachhaltigkeit sollte aus SPD-Sicht auch bei der Energiegewinnung immer im Vordergrund stehen.

Georg Wiedemann als SPD Direktkandidat bei der Landtagswahl im Herbst wurde zum Schluss persönlich vorgestellt.

 
 

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