Öffentliche Vorstandssitzung der SPD – Parkraumbewirtschaftung wird angestrebt

Veröffentlicht am 22.02.2016 in Ortsverein

In einer öffentlichen Vorstandssitzung informierte die SPD Stadtratsfraktion den Ortsverein und interessierte Zuhörer über die Schwerpunkte ihrer politischen Arbeit. Das Thema „Verkehr“ wurde dabei besonders fokussiert. So berichteten die Stadträte, dass die Verkehrsüberwachung in der Altstadt sehr lückenhaft sei und geradezu zu unerlaubtem Parken einlade, wie Erich Geike bemerkte. Aus diesem Grund gebe es für Anwohner oft nicht genügend Parkplätze. Ein Bewohner der Altstadt berichtete, dass er außerhalb der Mauern parken müsse, um dann mit dem Fahrrad zu seiner Wohnung zu fahren, weil dort alle Parkplätze belegt seien. Er könne nicht verstehen, so der Anwohner weiter, dass das Parken in Nördlingen für Auswärtige umsonst sei.

Stephan Lingel ergänzte, eine vernünftige Parkraumbewirtschaftung stelle sicher, dass für diejenigen, die einen Parkplatz brauchen, auch ein Parkraum zur Verfügung steht. Rita Ortler gab in Ihrem Statement einen Überblick über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Parkraumbewirtschaftung  und  verwies in diesem Zusammenhang  darauf, dass bereits im Januar 2012 von der SPD ein entsprechender Antrag an die Stadtverwaltung ergangen sei; außer einer Vertragung im November desselben Jahres sei  in dieser Angelegenheit dann nichts mehr passiert. Dass die Stadtverwaltung solange untätig geblieben sei, sei umso unverständlicher, da es eben viele Möglichkeiten gebe, den Parkraum sinnvoll zu bewirtschaften, erklärte Paul Schneele. Denkbar wäre eine Kombination von unterschiedlichen Ansätzen, die von einer Handy-App bis hin zu Parkscheinen reichten. Abstand zu nehmen sei aber von der Aufstellung von Parkscheinautomaten. Diese seien nicht nur unverhältnismäßig teuer, sondern würden auch das historische Ambiente beeinträchtigen.  Wichtig sei vielmehr, so die Stadträte, dass man das Vorgehen einer intensiven Probephase unterziehe, bevor man letztlich eine Entscheidung treffe. Es stelle sich aber nicht die Frage, ob die Parkraumbewirtschaftung kommen müsse, sondern nur, wie diese auszusehen habe, so der Tenor der Anwesenden. 

 

 

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