Vorschlag zur Gestaltung Kreisel Wemdinger Unterführung

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

sehr geehrter Herr Bauhammer und Herr Sigel,

anbei eine Skizze, wie ich mir die Gestaltung des Kreisels vorstellen könnte.

Nach den Diskussionen im letzten BVUA ist es, denke ich, sinnvoller einen nicht künstlerisch aufwendigen Kreisel zu gestalten, sondern eine praktikable, sprich übersichtliche und trotzdem ansprechende Gestaltung zu finden. Die Superidee mit der Stadtmauersilhouette wirkt sicherlich auf einem weiteren Kreisel, der mehr Platz bietet (z. B. Adamstraße/Augsburgerstr.),  besser.

Mein Entwurf stellt eine klare Struktur dar:

Nördlingen (Wappen, ev. 3 x von allen Richtungen sichtbar an einem größeren Suevit-Brocken angebracht) im Mittelpunkt. Die Stadtteile, ebenfalls mit ihren Wappen an einem Suevit aufgestellt strahlenförmig herum angeordnet. Der Boden kann gänzlich mit Steinen bedeckt sein. Nur drei Säulenbäume/Säulenhochstämme (Ähnlich Kreisel Nürnbergerstraße) lockern das Ganze auf.

 

 

 

Antrag auf Einführung Parkgebühren und Bau eines Parkdecks

Parkplatz am Hallgebäude

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Faul,

werte Kolleginnen und Kollegen des Stadtrates,

sehr geehrte Mitglieder der Stadtverwaltung,

 

die SPD-Stadtratsfraktion stellt folgenden Antrag zur Beschlussfassung im Stadtrat:

 

  1. Es wird eine bindende Festlegung über die Einführung von Parkgebühren zum _________ beschlossen (Das Datum ist variabel, es sollte aber ein Termin in den nächsten 3 Jahren sein)
  2. Es wird sofort eine Planung zur Aufstockung der Parkplätze vor den Stadttoren zu Parkdecks beschlossen. Auch weitere Örtlichkeiten (Verkehrsschule an der Alten Turnhalle, Grabengrundstücke) sollten in diese Planung miteingeschlossen werden.
  3. Mit dem Bau von mindestens einem Parkdeck sollte so bald wie möglich begonnen werden.
  4. Die Bewohner der Altstadt sollten besser über die Nutzung bestehender Parkräume (z.B. Beck`sche am Wochenende, Ankergelände) informiert werden.
 

Haushaltsrede von Rita Ortler im Jahr 2016

Rita Ortler Fraktionsvors. SPD Nördlingen

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

liebe Kolleginnen und Kollegen des Stadtrates,

werte Mitarbeiter in der Verwaltung,

sehr verehrte Gäste,

man versucht ja immer schöne, einleitende Worte zu finden, aber nach langen Überlegungen, vielen Formulierungsversuchen habe ich mich entschlossen mit der Tür ins Haus zu fallen und unsere Kritik gleich zu Beginn an den Mann zu bringen!
Denn wir, die SPD-Fraktion, haben das Vorgehen bei diesen Haushaltsberatungen nicht konstant, strukturiert und zielführend empfunden. Diesmal wurden sprunghaft Themen (zum Beispiel Schulsanierungen und - erweiterungen, sozialer Wohnungsbau, Feuerwehrausstattung, Brandschutz in der Spitalmühle) andiskutiert, abgelehnt oder aufgenommen und im nächsten Augenblick wurde – wegen Veränderung der Sachlage - eine andere Vorgehensweise überlegt. Ein Rauf und Runter, und das über 4 Monate hinweg! Weitere Punkte, wie der Straßenausbau, Anschaffungen im Verwaltungshaushalt, wurden hart diskutiert; ob aus eisernem Sparwillen heraus oder weil sie nicht gewünscht oder gerade weil sie dringend notwendig sind sei dahingestellt. Da das Geld nicht für Alles reichte drehten sich die Diskussionen im Kreise und vermeintlich sichere Posten wurden immer wieder

 

Offene Ganztagesschule

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

werter Herr Stempfle,

in einer der jüngsten Haupt- und Finanzausschusssitzung wurde die Notwendigkeit und auch die Möglichkeit der Einführung der Offenen Ganztagsschule nun auch an Grundschulen angesprochen.

 

Die OGS bietet viele Vorteile gegenüber der Mittagsbetreuung, wie siemomentan an den meisten den Nördlinger GS eingerichtet ist.

  • Der Unterricht am Nachmittag bis 16.00 Uhr kannwahlweise an bis zu vier Tagen gebucht werden (flexibel gerade für die Eltern, die unregelmäßige Teilzeit arbeiten).
  • Die OGS- Klassen sind unabhängig von der Regelklasse, da der reguläre Unterricht am Vormittag belassen wird, und können klassenübergreifend aufgebaut werden.
  • Das pädagogische Personal wird vom Freistaat angestellt und bezahlt (keine zusätzlichen Kosten für Kommune und Eltern).
  • Nur die Kosten für das Mittagessen ist von Schülern/Eltern selbst zu tragen.
  • Das gemeinsame vollwertige Mittagessen und die Hausaufgabenzeiten sind geordnet und fördern das Sozialverhalten.

Aufgrund dieser Vorteile sollte ein Mittelzentrum wie Nördlingen dieses Angebot anbieten, um sein Schulsystem attraktiv zu erhalten und den Bedürfnissen von Eltern und Kindern zu entsprechen.

Allerdings bedeutet ein Angebot an ALLEN Grundschulen unseres Verbandes eine große finanzielle bzw. logistische Herausforderung.

Um die Bedarfe und die daraus resultierenden Schritte bei Planung und Umsetzung zu ermitteln beantragt die SPD-Stadtratsfraktion:

  • Es muss eine zeitnahe Abfrage an allen unseren Grundschulen sowie in den Vorschulgruppen der Kindergärten erfolgen und der Bedarf für eine Betreuung in der OGS-GS ermittelt werden. Dabei muss diese neue Schulform auch mit allen Vorteilen (s. o.) vorgestellt werden. (Elternbrief/Elternabend/Info über Presse)
  • Bei der Sanierung bzw. dem Zusatzbau an der der Grundschule Mitte sollen diese Erhebungen bereits mit einbezogen werden.
  • Es soll geprüft werden, ob es aufgrund der Erhebungszahlen nötig ist an allen Grundschulen diese Betreuungsform einzurichten. Vielleicht kann es durch „Umlagerungen“ imNördlinger Schulsprengel möglich sein, diese nur an ein oder zwei Schulen anzubieten. Ebenfalls kann eine Beförderung der Schüler von einer Schule ohne OGS zu einer mit OGS durchgedacht werden. Dies muss natürlich in Absprache mit der Schulaufsichtsbehörde sein.Durch die guten Gründe wie Kostenersparnis, Effizienz und Befriedigung der Eltern- und Kinderwünsche sollte eine Umsetzung dieser Konzeption möglich sein.
  • Ebenfalls muss geprüft werden, ob immer große Anbaumaßnahmen nötig sind, um die Voraussetzungen zu erfüllen. Vielleicht können bestehende Räume effizienter belegt werden. Normale Klassenzimmer stehen ab dem Vormittagsunterricht meist leer – OGS ist flexibel und kann auch nach dem Regelunterricht in solch einem Klassenzimmer stattfinden. Dann reichen oft kleinere Umbaumaßnahmen aus. Allerdings muss geprüft werden, ob in diesen Fällen auch die Fördergelder/Personalkosten für die OGS-Betreuung bezahlt werden.
  • Die Erläuterungen hierzu bzw. die Erfassungen sollen zeitnah im Stadtrat vorgetragen werden.

Die Erfahrungen an Schulen mit Offener Ganztagsbetreuung zeigen, dass

  • soziale Strukturen innerhalb und zwischen den Klassen ausgebaut und gestärkt werden
  • Flexibilität, Eigenverantwortlichkeit und Eigenständigkeit bei den Schülern gefördertwerden
  • die Vernetzung der Lehrer untereinander gestärkt und verbessertwird.
  • Eltern eingebunden werden können; auch Möglichkeiten der Integration von Eltern mit Migrationshintergrund!
  • dies ein verbessertes Schulklima mit sich bringt.
  • die Motivation sich für und in der Schule zu engagieren (Freizeitangebote in Sport, Kunst, Musik und anderen Neigungsgruppen) über den Schulalltag hinausgeht.

Es ist klar, die aufzuwendenden Kosten müssen im Anbetracht der Haushaltslage im Auge behalten werden, aber unsere Schulen müssen den Bedürfnissen der Kinder und der Eltern dienen! Es muss bedacht werden, dass ein Verschieben der OGS ins Jahr 2018/19 (ev. Grundschule Mitte) diese Möglichkeit der nächsten Grundschülergeneration (jetzt 5 – 8 Jahre alt) unmöglich macht.

Wir bitten um Prüfung dieses Antrages.

Herzlichen Dank!

Mit freundlichem Gruß

Rita Ortler

Sprecherin SPD-Stadtratsfraktion

 

Klausur SPD Fraktion

Die SPD-Stadtratsfraktion traf sich zu einer zweitägigen Fraktionsklausur in Randersacker bei Würzburg. Auf der Tagesordnung standen die momentanen Haushaltsberatungen, das Verkehrskonzept der Stadt Nördlingen in Zusammenhang mit den bereits eingereichten Anträgen der Fraktion und die Entwicklung von Eckpunkten für ein allgemeines Leitbildes für die Stadt Nördlingen.

Einen besonderen Schwerpunkt räumte die Fraktion dabei den Fragen ein: Wie gehen wir mit dem demografischen Wandel um? Wie machen wir unsere Stadt für die anstehenden Aufgaben und Veränderungen? „Nicht nur senioren- und behindertengerechte Wohnung gehören dazu“, so die Fraktionssprecherin Rita Ortler, „auch die entsprechende Infrastruktur wie Ärzte, Altenwohnungen, ambulante Betreuungsmöglichkeiten, entsprechende Einkaufsmöglichkeiten und Freizeitangebote müssen vorhanden sein.“ Hier sind auch gut aufgestellte Sanitätshäuser gefragt, die Beratung und die entsprechenden Heil- und Hilfsmittel vorhalten.

 

SPD

Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.

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